Anpressung / Testpressung

Geschrieben von Alex. Veröffentlicht in FAQ / Lexikon

Im Vinylbereich war es besonders früher üblich eine Anpressung bzw.

Testpressung einer Produktion vor der eigentlichen Pressung

zu machen. (Als die Auflagen noch so um die 50.000 waren)

Diese dient lediglich zur Kontrolle der sachlichen Richtigkeit.

Bitte bedenken Sie, dass sich die Auslieferzeit der Produktion entsprechend verlängert!

Man bekommt gegen Aufpreis 5 Exemplare mit Weissetiketten.

Pressung kann erst nach schriftlicher Freigabe erfolgen.

Heute dank des bei uns angewendeten hochwertigen DMM-Verfahrens bei der Überspielung eigentlich nicht mehr nötig. (Ausnahme ist die 7" EP 33rpm - denn hier ist eigentlich aus technischen Gründen keine optimale Audio-Qualität möglich!). Aber natürlich für den Sammler super.

Warum nicht unbedingt nötig?

Wenn das Presswerk einen sachlichen Fehler macht. (z.B. die Reihenfolge vertauscht) muss das Presswerk sowieso Ersatz liefern. Mann sollte im Zeitalter der CD-R denken, dass jeder in der Lage ist vorher selbst zu prüfen, ob alle Songs in der richtigen Reihenfolge sind etc. Das war im Zeitalter der Tonband-Master oder DAT-Band Master eben nicht unbedingt der Fall. ABER natürlich muss alles auch entsprechend ordentlich beschriftet sein etc. siehe Tipps Anlieferung Vinyl Master

Ein weiterer kleiner Nachteil ist, das sich die eigentliche Pressung verzögert, da diese ja erst in Planung genommen werden kann, wenn die Freigabe der Anpressung erfolgt ist. Also wer die Zeit und das Geld hat, kann gerne Anpressungen in Auftrag gegeben.

Es ist zu beachten, dass die Audio-Qualität bei farbigem Vinyl oder Picture-Platten entsprechend dem Material schlechter ist. Die Anpressung erfolgt immer auf schwarzem Vinyl mit Weissetiketten.

Tags: VINYL

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