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Anlieferung Daten für den Druck

Für alle Drucksachen werden sogenannte Druckplatten hergestellt. Ursprünglich war dies nur mit Lithos bzw. Filmen möglich. Mittlerweile lassen sich diese Druckplatten auch ohne den Zwischenschritt Lithos direkt von den Daten herstellen.

Drucken ab Daten

Das spart Zeit und Geld, allerdings fällt auch eine Möglichkeit der Zwischenkontrolle weg. Daher setzen und kontrollieren wir die angelieferten Daten und schicken sie vor der Produktion als PDF-Dateien zur Freigabe per email an den Kunden. Erst nach der Freigabe dieser PDF-Dateien durch den Kunden geben wir die Drucksachen für die Produktion frei.

PDF Daten für den Druck (Spezifikationen)

Profis können natürlich druckoptimierte Composite-PDF-Daten Version 1.3, erstellt mit dem Distiller ab 4.0, nach unseren Spezifikationen anliefern.

*.tif / *.jpg Daten für den Druck (Spezifikationen)


Druckfertige Bilder/Dateien als TIFF bzw. JPG (unkomprimiert) haben den Vorteil, dass diese Plattform übergreifend sind (MAC/DOS/Windows/ Unix) und sich mit vielen Grafik-Programmen (Freeware GIMP etc.) erstellen lassen. (Siehe unter „Speichern unter“ oder „Exportieren“).

Beschnitt / Anschnitt

Beschnitt (auch Anschnitt gennant) ist

der Bereich, der über das Seitenformat hinaus definiert wird.

Damit vermeidet man weiße Ränder (Blitzer)durch Elemente, die bis an den Blattrand gedruckt werden. Der Anschnitt beträgt in der Regel 3 mm bis 5 mm pro Seitenrand. 

Ziehen Sie Hintergründe und Bilder in diesen zusätzlichen Rand hinaus. Platzieren Sie aber Schriften/Logos und sonstige wichtige Informationen mit einem sicheren Abstand (3mm) vom Endformat (=späteren Seitenformat). Nach dem Druck werden die  Drucksachen auf das endgültige Format zugeschnitten, gefalzt, geklebt.

Die Dateigröße (Abmessung) der anzuliefernden Datei ist immer entsprechend des Beispiels:

Gewünschtes Endformat 121 * 120 mm + 3 mm an allen offenen Schnittkanten = 127* 126 mm Abmessung der Datei.

Wir setzen die Dateien immer zentriert. Bitte das korrekte Papierformat verwenden. Wenn das Bild einfach irgendwo auf einem A4 Format platziert ist, wird das Setzen zu einem Ratespiel und erhöht den Arbeitsaufwand und damit die Kosten!

Beschnitt

 

 

Bescnitt

Besonderheiten Etiketten / Label Druck

Bei den Etiketten gibt es einige zusätzliche Bedingungen zu beachten bzw. ist Gut zu Wissen!

Aus technischen Gründen müssen grundsätzlich auf beiden Seiten des Vinyl-Tonträgers Etiketten sein. (Sonst würde das Mittelloch evtl. nicht zentrisch bzw. reißt aus, oder die Schallplatte könnte sich verformen.)

Achtung: Wichtige Informationen (Texte/Logos etc.) müssen 5 mm von den Schnittkanten entfernt angelegt werden. Nicht nur außen, sondern besonders zum Mittelloch ist dieser Abstand wichtig!
Technisch bedingt kann es beim Pressvorgang im Bereich des Mittelloches zu kleinen Spannungsrissen im Etikett und leichter Blasenbildung der überziehenden Folie kommen. Das ist kein Beanstandungsgrund.

Druck

Farbabweichungen: Durch die Trocknung der Etiketten sind Farbabweichungen möglich. Schallplatten-Etiketten werden während des Produktionsprozesses starker Hitze ausgesetzt. Dabei können die Druckfarben auf dem Papieretikett „vergilben“. Besonders helle Farbtöne, z. B. Pastelfarben / Pantonefarben mit 50 % oder mehr Transparent-Weißanteil (im Fächer z.B.: Pantone 102 C = Pantone Yellow 50 %; Pantone Trans.WT. 50%) sind starken Veränderungen unterworfen; durch Hitzeeinwirkung werden sie dunkler! Der Hersteller von Schallplattenetiketten hat keinen Einfluss auf diese evtl. Veränderung.

Neutrale Etiketten

Für POV - Pressungen (PO in der Artikelnummer) sind keine Whitelabel möglich bzw. für Promo-Pressungen werden Etiketten mit Aufdruck „Only for Promotion“ verwendet. Aus rechtlichen Gründen darf hier KEINE Pressung mit neutralen Etiketten erfolgen!

Bei unseren Standard Pressungen (Ohne POV in der Artikelnummer) sind Whitelabel möglich, aber es ist zusätzlich eine Gravur nötig.
Bei Weißetiketten muss die Gravur je Seite unterschiedlich sein, bzw. sollte jeweils mit A - bzw. B - beginnen!

CMYK Vierfarbdruck

CMYK = Cyan (Taubenblau) / Magenta (Pink) / Yellow (Gelb) / Kontrast (Schwarz)

Auch Eurofarbscala genannt.

Aus diesen 4 Farben lassen sich viele Farben im Rasterdruck übereinander herstellen ! Dieses Druckart wird für bunte Seiten benutzt (4/4 fbg.)

Mal abgesehen von z.B. Gold oder Neon oder einem speziellen Rot etc., hierzu wird auf Sonderfarben zurückgegriffen (Aufpreis bei Drucksachen!)

Fachlich: Siehe auch Wikipedia

Die vier Druckfarben (Cyan, Magenta, Gelb und Schwarz -CMYK), werden auch als Prozessfarben bezeichnet. Durch die Kombination von CMYK im 4-Farb-Druck können 256 verschiedener Farben dargestellt werden. Der Wertebereich jeder einzelnen Farbe geht von 0% bis 100%. Wobei 0% einer unbedruckten und 100% einer Volltonfläche entspricht. Die Farben werden im Vierfarbdruck übereinander gedruckt. Dies ist das Prinzip der subtraktiven Farbmischung, alle Farben ÜBEREINANDER gedruckt ergeben SCHWARZ.

Drucksachen

Papierwaren die im Offsetdruck-Verfahren gedruckt werden.

 

Inside out Druck / reverse side print

Bei einigen Materialien ist es möglich,

Drucksachen auf der rauen Seite

anstatt der glatten Seite bedrucken zu lassen.

So erhält das Produkt eine besondere Haptik (Tastgefühl - Oberflächenwahrnehmung).

Inside out Druck / reverse side print ist möglich bei Vinyl Single / EP / LP Taschen bzw. Cover und bei der CD-Produktion ist „ reverse side print “ beim Digipac möglich.

Es gibt allerdings Nachteilederen man sich bewusst sein sollte.

Die Verpackung ist schmutzempfindlicher undsaugt Feuchtigkeit bzw. Fett sofort auf.
BITTE BEACHTEN:beim Digipac Druck lässt sich das nur umgehen, indem man nachträglich mit Mattlack (Matt machine varnish) versiegelt. (Aufpreis!)
Bei CD Digipacs im Inside-Out Druck gehen wir bei der Kalkulation immer davon aus, dass zusätzlich Mattlack verwendet wird.
Diese Option wird nur auf besonderen Wunsch weg gelassen. Ohne Gewähr.

  • Der Druck ist nicht so gut wie auf der glatt gestrichenen, weißen Seite. Es geht Kontrast verloren!Kanten sind nicht so scharf. Man sollte große Kontrastabstufungen benutzen. Kontrastunterschiede sollten mindestens 20% betragen. Der Druck ist ähnlich wie bei einem Löschblatt! Einige haben vielleicht schon ähnliche Effekte erlebt mit Ihrem Tintenstrahldrucker und Spezial-Papier. Oft ist dieses Papier nur auf einer Seite optimal bedruckbar. Die Farben wirken auch anders als auf weißem Papier.
  • Der Farbauftrag CMYK sollte 300% nicht überschreiten. (Max. 320%)
  • Farben wirken dunkler
  • Der Druck braucht länger zum trocknen
  • Die Produktion dauert etwas länger. Druckerei muß Papierwechsel vornehmen. (Ist eben kein Standard)

Bitte bedenken Sie, dass Beanstandungen bei dem Druck auf der rauen Seite (Inside-out Druck, Reverse side print) in Sachen Farben/Schärfe/Kontrast nicht möglich sind.

Lithos / Filme

Lithos (Filme) haben mittlerweile ausgedient!

Seit dem 12.12.2008 sind keine LITHOS / Filme mehr möglich bzw. müssen digitalisiert werden. Dies gilt auch für evtl. Nachpressungen.

Die Druckplatten werden ab entsprechender Daten angefertigt.

Alle erforderlichen Schritte zur Herstellung dieser Daten (Scannen, Layout, Computerbearbeitung, Artwork) können wir für Sie übernehmen oder Sie erledigen diese Vorgänge selbst und liefern uns Dateien an.

Zum Beispiel druckoptimierte PDF-Dateien erstellt per Distiller oder TIF-Dateien. Tiff ist wohl die sicherste Art für den normalen Computeruser! Und lässt sich aus allen Bildbearbeitungsprogrammen heraus abspeichern. (Photoshop / Gimp / CorelDraw...)

Alternativ sind auch andere DATEN-Formate auf Anfrage möglich.

Offsetdruck

Druckverfahren mit großer Auflösung / Raster

Alle Papier-Drucksachen, die wir im Zusammenhang mit gepressten Tonträgern herstellen lassen, werden per Offsetdruck gedruckt.

Lediglich der CD-Aufdruck erfolgt im Trockenoffsetdruck (Picture Disc) oder im Siebdruck.

Fachlich:
Diese Druckverfahren wurde um 1905 von den Amerikanern W. Rubel und C. Hermann erfunden und basiert auf dem Flachdruckverfahren. Der Offsetdruck ist ein indirektes Druckverfahren, d.h. die Druckplatte druckt nicht direkt auf das Papier sondern zunächst auf ein Gummituch, dass die Farbe dann an den Bedruckstoff weiter gibt.

Online Anlieferung Artwork Dateien

Mittlerweile gibt es viele Internet-Dienstleister welche die Möglichkeit bieten Daten Online zu stellen und diese mit anderen zu teilen. Zum Beispiel vai WEtransfer.com oder  Dropbox bis 3 GB weitere Infos.

Artwork-Dateien für den Druck online anliefern:

Online als Link

  • Komprimierung für die PC - Plattform (ZIP), um die Größe der zu übertragenden Daten zu minimieren. Wir bitten Sie, sowohl die einzelnen Großdateien als auch die gesamten Verzeichnisstrukturen in eine Datei zu packen. Bitte keinen Kennwortschutz!
  • Ordentliche Namensvergabe. Jede Datei sollte die Katalognummer enthalten.
    Zum Beispiel Verzeichnis: xyz001_artwork.zip =
    xyz001_inlaycard_aussen.tif
    xyz001_booklet_seite_4_1.tif
    xyz001_booklet_seite_2_3.tif
    xyz001_cd_aufdruck.tif
  • Darüber hinaus erbitten wir, eine email mit Grundinformationen zum Auftrag zu schicken (Bestellnummer, Anzahl der Übertragungsdateien, Name, ihre Gesamtgröße etc.)
  • Dateien einfach ins Internet stellen und uns den Link mitteilen, damit wir die Dateien runterladen/downloaden können. Z.B.: http://www.IHRE-INTERNET-SEITE.de/single-xyz001-artwork.zip 
    Bitte testen Sie Ihren Link in einem Browser, ob er auch tatsächlich funktioniert! Unbedingt auf Groß und Kleinschreibung achten. Keine Leerzeichen oder Sonderzeichen verwenden.

Wenn Sie einen eigenen Server besitzen, können Sie uns natürlich auch einen FTP-Zugang einrichten, unter dem wir dann per FTP die Daten downloaden können.

Sobald wir einen schriftlichen Auftrag haben, werden wir die Daten downloaden und informieren Sie nach erfolgreichem Download und Sichtkontrolle.

Per FTP-Übertragung auf unseren Server

  • Sollten Sie selbst keine der angegeben Möglichkeiten besitzen und der Auftrag muss schnell erledigt werden, bieten wir natürlich, wenn die "Bevorzugte Bearbeitung"gebucht wurde, die Möglichkeit zum Upload der Daten per FTP auf unseren Server.
  • Auf Anfrage erhalten Sie von uns Hostname & Kennwort, damit Sie ihre Dateien per FTP-Programm auf unseren Server zu laden. Dateien bis 10 MB können auch nach vorheriger Ankündigung per email an uns versendet werden.

PDF Daten für den Druck

Neben unkomprimierten *tif / *.jpg Dateien können gerne auch

druckoptimierte PDF-Dateien

angeliefert werden.

Aber wie immer gilt Vorsicht. "What you see is NOT what you get!"

Wir benötigen druckreife Composite PDF-Daten Version 1.3 bzw. Akrobat 4.0 kompatibel (PDFX/3)

DRUCKREIFE PDFs, das bedeutet:

  • BILDER/GRAFIKEN (TIFF/EPS): mindestens 300dpi / BITMAPS 1200dpi
  • ANGELEGTE TRANSPARENZEN: verflachen, um sicherzustellen, dass alles korrekt gedruckt wird
  • MOTIVE: im CMYK-Farbraum anlegen
  • Farbauftrag darf 320% nicht überschreiten
  • Druck-Daten ohne ICC-Profil anlegen
  • BESCHNITT: mindestens 3 mm je Seite anlegen
  • DOPPELSEITEN: ausgeschossen anlegen
  • BARCODES: einfarbig schwarz (100% K) und auf einem weißen Feld stehend
  • WICHTIGE TEXTE/MOTIVE: sollten 3 mm von Schnittkanten / Falzen entfernt sein
  • FONTS/BILDER/GRAFIKEN : müssen ins PDF eingebettet werden
ACHTUNG: Da es teilweise nur unzureichende Exportfunktionen für PDF aus den gängigen Layoutprogrammen gibt, ist es erforderlich eine Postscript (*.ps) Datei zu generieren, und anschließend mit Acrobat Distiller 4.0 (aufwärts) eine PDF der Version 1.3 oder PDFX/3 umzuwandeln. Reklamationen, deren Grund auf der Erstellung von PDF-Dateien die nicht mit dem Distiller erstellt wurden,  beruhen, sind ausgeschlossen.

Wir schicken Ihnen vor Produktion ein PDF zur Freigabe. Der Druck erfolgt erst nach Freigabe unserer gesetzten PDF-Dateien.

Dateiformate/Schriften

  • Wir empfehlen alle Schriften in Kurven bzw. Pfade umzuwandeln! Auf jeden Fall aber müssen die Schriften zu 100% eingebettet werden! Reklamationen, deren Grund auf Schriftartenfehler beruhen, sind ausgeschlossen.
  • Schwarzen Text bitte als 100% K (=Schwarz) anlegen. Ein gemischtes Schwarz erzeugt meist ein unsauberes Schriftbild. Bitte auch bei Strichcodes / EAN-Codes beachten.

Transparenzen

  • Wenn Sie Transparenzen verwenden, dann wählen Sie bitte die mittlere Auflösung bei der Transparenzreduzierung an!

Bilder

  • alle CMYK- oder Graustufenbilder müssen mit mindestens 300 dpi Auflösung angelegt sein
  • alle Strichbilder bzw. Bitmaps mit 1200 dpi Auflösung
  • Größenverhältnis Layout zu Originalbild 1:1

Bildformate

  • bei Bildern, die mit einem Layoutprogramm eingebettet werden .tif (mindestens 300 dpi/CMYK) verwenden.
  • bei druckfertigen Bildern (z.B. in Photoshop erstellte Flyer) .tif (mindestens 300 dpi/CMYK) oder .jpg (mindestens 300 dpi/CMYK/unkomprimiert)

Farben/Farbauftrag

  • Gedruckt wird ausschließlich mit dem CMYK-Farbraum (keine RGB- oder LAB-Farbräume) , es müssen daher RGB-Dokumente vor der Datenanlieferung an KS-Musikproduktion in CMYK umgewandelt werden.
  • Wenn Sonderfarben gewünscht (Aufpreis) sind bitte Pantone Solid coated Farbnummer angeben!
  • Bei der Festlegung des Farbraumes bitte das ISO-Farbmodell „CMYK" verwenden und die Druck-Daten generell ohne ICC-Profil anlegen. Grafische Elemente, die tiefschwarz wiedergegeben werden sollen, bedürfen der folgenden Werte: C 60%, M 40%, Y 40%, K 100%. Pantone C (Pantone Solid Coated) legen Sie bitte als Sonderfarbe an (bitte Aufpreis beachten).
    Legen Sie Ihr Dokument am besten gleich sofort im CMYK-Farbmodus an.
  • Achtung! Vergewissern Sie sich, dass in Ihrem Dokument keine RGB-Daten vorhanden sind. Kopieren Sie z.B. keine RGB-Dateien in ein CMYK-Dokument, dieses wird in der Regel nicht automatisch ungewandelt. Am Bildschirm nicht erkennbar (Bildschirmdarstellung ist RGB), auf dem Druck eindeutige Farbverfälschungen sichtbar!
  • Daten für reine Schwarz/Weiß-Drucke sind in Graustufen bzw. S/W Strichzeichnungen anzulegen.
  • Vermeiden Sie einen Farbauftrag von über 300%! Die Summe der Farbwerte in den einzelnen Druckfarben CMYK (Cyan, Magenta, Yellow und Keycolor (=schwarz) darf 320% nicht überschreiten. Bei über 320% (Summe der Farbkanäle CMYK) wird zu viel Farbe auf das Papier aufgebracht und es kann zu Farbverschiebungen kommen. Schwarz nicht mit C100 M100 Y100 K100, sondern in C35 M35 Y35 und K100 anlegen!
  • VOLLFLÄCHEN:
    Schwarze Vollflächen müssen mit 40 - 50 % Cyan hinterlegt werden, um eine einwandfreie Deckung zu erreichen.
  • FARBRÜCKNAHME (UCR):
    Beim Zusammendruck darf die SUMME ALLER FARBEN 320% FLÄCHENDECKUNG nicht Überschreiten Reklamationen, deren Grund auf fehlerhafter Farbzusammenstellung beruhen, sind ausgeschlossen.
  • Einige Programme (z.B. QuarkXPress) definieren die Haarlinienstärke durch die Druckerauflösung. Eine Haarlinie erscheint dadurch auf einem Laserdrucker mit 600 dpi kräftig, im Offsetdruck mit 2.400 dpi ist sie kaum druckbar bzw. sichtbar. Bitte geben Sie die Linienstärke manuell ein.
  • Verwenden Sie eine minimale Linienstärke positiv von 0,08 mm und negativ von 0,17 mm. Achten Sie insbesondere beim Verkleinern von Grafiken darauf, dass die Linienstärken nicht zu gering werden!

 

Maße/Beschnitt

  • Kontrollieren Sie vor Upload/Datenanlieferung Ihrer Druckdaten nochmals ob die Maße Ihres Dokuments (inkl. Beschnitt) mit den von uns angegebenen Vorgaben übereinstimmen.
  • Da es zu Schneidedifferenzen kommen kann, müssen Elemente, die über den Seitenrand hinausreichen in den Anschnitt. Das für jeden Artikel ausgewiesene Beschnittmaß wird nach dem Druck weggeschnitten und gleicht damit leichte Schneidedifferenzen aus.
  • Vermeiden Sie das Platzieren von Schriftelementen o.ä. wichtigen Objekten nahe dem Dokumentrand. Wir empfehlen einen Abstand von mindestens 3 mm zur Formatkante, damit diese trotz Schneidetoleranz optisch nicht an der Papierkante hängen oder gar beschnitten werden .
  • Beachten Sie unbedingt unsere Bemaßung. Teilweise haben einzelne Artikel ein anderes Beschnittmaß!

Datenanlieferung:

CD-Rom , DVD-Rom, als Online-link (eine gezippte Datei)

Auf einer CD (für MAC gilt: CD mit ISO 9660 brennen).

Wir schicken Ihnen vor Produktion ein PDF zur Freigabe. Der Druck erfolgt erst nach Freigabe unserer gesetzten PDF-Dateien.

Prägung - Embossing

Neben dem UV-Spot ist eine beliebte Art zur Veredelung der

Prägedruck auf dem Front-Cover

Im Vinylbereich z.B. beim LP-Cover (300g / 350g) oder für eine CD/DVD im DigiPac/DigiFile.möglich.

Es wird ein Extra-Werkzeug für die Prägung erstellt. Der Preis hängt stark von der Größe/Form/Beschaffenheit der gewünschten Prägung ab. Entsprechend muss jeweils jede Produktion einzeln von der Druckerei kalkuliert werden. 

Das „gefühlsechte“ Bandlogo / Schriftzug für LP-Cover oder Digipac, damit man auch im Dunkeln durch Tasten erkennt, welche geniale Scheibe man in Händen hält! Sieht aber auch im Hellen einfach nur gut aus!

 

Rücken - Spine

Diverse Vinyl-Taschen / Cover sind MIT oder OHNE Rücken (engl.: spine) möglich.

Spine

 

Der Rücken (spine) ist vergleichbar mit einem Buchrücken.

Diese Option wird hauptsächlich bei 12" LP-Covern genutzt.


ACHTUNG: Rücken (spine) ist Pflicht bei extra schwerem (180g) Vinyl, damit sich die Schallplatte in der LP-Tasche/Cover nicht abzeichnet.

Die Option is auch möglich auch für 7"- und 10"-Taschen.

Schwarz oder Tiefschwarz

Als Laie denkt man nicht darüber nach, aber Schwarz ist nicht gleich Schwarz! Man unterscheidet im Druck zwischen 1 fbg. Schwarz und 4 fbg. Tiefschwarz.

1 fbg. Schwarz (100% K) geht in Richtung „schwarze Jeanshose“ bzw. leicht verwaschen.

Das 4 farbige Tiefschwarz (Fettes Schwarz / rich black) in Richtung schwarzes Klavier Hochglanz, je nach dem wie es angelegt ist.!

Schwarze Vollflächen müssen mit 40 - 50 % Cyan hinterlegt werden, um eine einwandfreie Deckung zu erreichen. Eine „Tiefschwarze“ Fläche ist z.B. auch  C 35% M 35% Y 35% und K 100%

Achtung! Summe Farbwerte CMYK sollte nicht größer 300% sein! Absolutes Maximum ist 320% !
Empfehlung: Schriften und die Außenkanten einer gefüllten Fläche sollten eine rein schwarze Outline haben, also nur 100% K, damit eine klare Abgrenzung ohne Ausbluten oder sichtbare Registrierprobleme der Einzelfarben erfolgt.

Fachlich siehe auch siehe auch Wikipedia - Fettes Schwarz 

tif / jpg Daten für den Druck

Druckfertige Bilder/Dateien als TIFF bzw. JPG (unkomprimiert) haben den Vorteil, dass sie Plattform übergreifend sind (MAC/DOS/Windows/ Unix) und sich mit vielen Grafik-Programmen erstellen lassen. (Siehe unter „Speichern unter“ oder „Exportieren“)
TiFF ist immer die beste Variante! JPG dateien, werden mit JEDEM speichern immer komprimiert!

Unserer Meinung nach die günstigste und sicherste Variante für den „normalen“ Computer-User die Vorbereitung des Design und Artwork für anfallende Drucksachen selbst zu erledigen. Profis können natürlich auch druckoptimierte Composite-PDF-Daten Version 1.3 nach unseren Spezifikationen anliefern.

Allerdings sind auch hier einige wesentliche Dinge zu beachten:

  • TIFF / JPG  sollten eine Auflösung von 300 DPI (dots per Inch) 8 bit gespeichert werden.(Außer bei Strichzeichnungen hier 1200 DPI). Bunte (4-farbige) Dateien im CMYK- mode und einfarbige Bilder unbedingt im Graustufen-mode oder einfarbige Strichzeichnungen als Bitmap in 1200 dpispeichern. (KEIN RGB oder Lab-Farbmodus!)
  • Mindestens 3 mmBeschnitt bitte mit anlegen, aber ohne Schnittmarken etc. (Papiergröße bzw. Bildgröße = das eigentliche Maß + 3 mm an allen offenen Kanten) Bitte jeweilige Bemaßung beachten.
  • Bei Anlieferung per Post legen sie bitte einen Schwarz/Weiss-Ausdruck mit Dateinamen zur Kontrolle bei.
  • Alle erforderlichen Auszeichnungen, Beschriftungen und Hinweise, die nicht mitgedruckt werden sollen wie z. B.: Rahmen, Farbezeichnung, Beschnittmarken, Hilfslinien oder Hinweise auf die Seitenzahlen, sollten vor dem Speichern des Entwurfes in die Endversion gelöscht werden.
  • Alle angegebenen Maße inkl. Beschnitt sind unbedingt einzuhalten. Der Beschnitt ist unbedingt anzulegen. Es muss bedacht werden, dass alle Motive, die vollflächig verwendet werden oder am Rande des Covers oder der Etiketten liegen, in den sogenannten Beschnitt hineinreichen und damit später um 5 mm abgeschnitten werden. Alle wichtigen Informationen Texte / Logos sind mindestens 3 mm vom Rand entfernt anzulegen.
  • Wenn Sie Bilder einscannen, versehen Sie diese mit einer Auflösung von 300 DPI in der gewünschten Endgröße und speichern Sie diese anschließend im CMYK- bzw. Graustufenmodus ab. Runde Etiketten müssen nicht rund angelegt werden.
  • Beim Labeldruck empfehlen wir mit dem Grafik-Programm zentrierte Hilfskreise anzulegen (Außen und Mittelloch). Bitte einen Ausdruck mit diesen Kreisen beilegen. Aber bitte nicht vergessen, diese Kreise vor dem endgültigem Speichern zu löschen!! WICHTIG: Es muss ein Mittelkreuz bei den Etiketten (Labels) angelegt sein, der innere Kreis (Mittelloch) darf nicht ausgespart werden.
  • Alle Farben sollten mit einer Farbmusterkarte oder zumindest nach der CMYK-Auswahlfarbpalette ausgewählt werden. Der Monitor Ihres Computers oder der Farbdrucker sollte nicht als Maßstab für die Farbwahl dienen, da die so ausgewählten Farben gedruckt häufig anders aussehen.

Farben/Farbauftrag

  • Gedruckt wird ausschließlich mit dem CMYK-Farbraum (keine RGB- oder LAB-Farbräume) , es müssen daher RGB-Dokumente vor der Datenanlieferung an Just-Add-Grooves in CMYK umgewandelt werden.
  • Bei der Festlegung des Farbraumes das ISO-Farbmodell „CMYK" verwenden und die Druck-Daten ohne ICC-Profil anlegen. Grafische Elemente, die tiefschwarz wiedergegeben werden sollen, bedürfen der folgenden Werte: C 60%, M 40%, Y 40%, K 100%. Legen Sie Ihr Dokument ausschließlich im CMYK-Farbmodus an.
  • Pantone C (Pantone Solid Coated) legen Sie bitte als Sonderfarbe an (Aufpreis beachten).
  • Achtung! Vergewissern Sie sich, dass in Ihrem Dokument keine RGB-Daten vorhanden sind. Kopieren Sie z.B. keine RGB-Dateien in ein CMYK-Dokument, dieses wird in der Regel nicht automatisch ungewandelt. Am Bildschirm nicht erkennbar (Bildschirmdarstellung ist RGB), auf dem Druck eindeutige Farbverfälschungen sichtbar!
  • Daten für reine Schwarz/Weiß-Drucke sind in Graustufen bzw. S/W Strichzeichnungen anzulegen.
  • Vermeiden Sie einen Farbauftragvon über 300%! Die Summe der Farbwerte in den einzelnen Druckfarben CMYK (Cyan, Magenta, Yellow und Keycolor (=schwarz) darf 320% nicht überschreiten. Bei über 320% (Summe der Farbkanäle CMYK) wird zu viel Farbe auf das Papier aufgebracht und es kann zu Farbverschiebungen kommen. Schwarz nicht mit C100 M100 Y100 K100, sondern in C35 M35 Y35 und K100 anlegen!
  • VOLLFLÄCHEN:
    Schwarze Vollflächen müssen mit 40 - 50 % Cyan hinterlegt werden, um eine einwandfreie Deckung zu erreichen.
  • FARBRÜCKNAHME (UCR):
    Beim Zusammendruck darf die SUMME ALLER FARBEN 320% FLÄCHENDECKUNG nicht überschreiten. Reklamationen, deren Grund auf fehlerhafter Farbzusammenstellung beruhen, sind ausgeschlossen.
  • Einige Programme (z.B. QuarkXPress) definieren die Haarlinienstärke durch die Druckerauflösung. Eine Haarlinie erscheint dadurch auf einem Laserdrucker mit 600 dpi kräftig, im Offsetdruck mit 2.400 dpi ist sie kaum druckbar bzw. sichtbar. Bitte geben Sie die Linienstärke manuell ein.
  • Verwenden Sie eine minimale Linienstärke positiv von 0,08 mm und negativ von 0,17 mm. Achten Sie insbesondere beim Verkleinern von Grafiken darauf, dass die Linienstärken nicht zu gering werden!

Maße/Beschnitt

  • Kontrollieren Sie vor Upload/Datenanlieferung Ihrer Druckdaten nochmals ob die Maße Ihres Dokuments (inkl. Beschnitt) mit den von uns angegebenen Vorgaben übereinstimmen.
  • Da es zu Schneidedifferenzen kommen kann, müssen Elemente, die über den Seitenrand hinausreichen in den Anschnitt. Das für jeden Artikel ausgewiesene Beschnittmaß wird nach dem Druck weggeschnitten und gleicht damit leichte Schneidedifferenzen aus.
  • Vermeiden Sie das Platzieren von Schriftelementen o.ä. wichtigen Objekten nahe dem Dokumentenrand. Wir empfehlen einen Abstand von mindestens 3 mm zur Formatkante, damit diese trotz Schneidetoleranz optisch nicht an der Papierkante hängen oder gar beschnitten werden .
  • Beachten Sie unbedingt unsere Bemaßung. Teilweise haben einzelne Artikel ein anderes Beschnittmaß!

Datenanlieferung:

CD-Rom , DVD-Rom, als Online-link (gezippte Dateien)

(Liebe MAC-User Bitte die CD-R PC-kompatibel)

Wir schicken Ihnen vor Produktion ein PDF zur Freigabe. Der Druck erfolgt erst nach Freigabe unsere gesetzten PDF-Dateien.

UV-Spot-Lackierung

Für fast alle Drucksachen bieten wir zusätzlich  UV Hochglanz Vollflächen-Lackierung an. 

Etwas extravaganter ist eine UV-Spot-Lackierung. Hier wird ein Teilbereich, zum Beispiel ein Logo mit UV-Lack erstellt. Möglich ist das

zum Beispiel bei LP-Covern oder Digipacs.

Die Kosten sind allerdings im Verhältnis sehr hoch. Das liegt daran, dass mehrere Arbeitschritte und je nach Druckmedium sogar verschiedene Druckereien nötig sind.

In jedem Fall müssen die Kosten für ein UV-Spot einzeln kalkuliert werden. Dafür ist es notwendig zu wissen, welche Flächen und in welcher Größe der UV-Spot ausgeführt werden soll.

UV-SPOT-LACK als Hochglanz Lackierung. 

Die beste Möglichkeit um eine satte, vollflächige oder partielle UV Lackierung aufzubringen bietet die Siebdrucklackierung. Kein anderes Druckverfahren bringt so viel Lack auf das zu bedruckende Medium! Bei keinem anderem Druckverfahren ist der Unterschied zwischen matt und glanz so deutlich!

Veredelung von Drucksachen

Unter Veredelung versteht man eine Nachbehandlung des eigentlichen Materials nach dem Druck. 

Gerade bei LP-Cover lassen sichneben dem unterschiedlichem Papier/Karton auch durch die

Nachbehandlung spezielle Effekte bei der Haptik und Optik

erreichen.
 

Dispersions-Lackierung

  • Leicht glänzend. 
Dadurch bleiben Drucksachen länger optimal erhalten. Schützt gegen äußerliche Einwirkungen wie Licht, Schmutz oder Verkratzen. (Bei unseren LP-Covern Standard.)
 

Mattlack

  • Matt
Mattlack reduziert auch den „Eigenglanz“ des Druckmaterials. Bessere Lesbarkeit, da der Blendeffekt reduziert wird. 
 

Laminierung

  • Matt oder glänzend möglich
Veredelung durch den Überzug von Polyester-Folien (Kennt man z.B. Speisekarten oder Visitenkarten) Optimaler Schutz und Langlebigkeit. Das behandelte Material wird insgesamt steifer. Die Mattlaminierung wird gerne in Verbindung mit einem UV-Spot geordert.
 

UV-Glanzlack

  • Hochglanz
Optimaler UV-Schutz.

UV-SPOT

Mittlerweile wird UV-Lack oft auch punktuell eingesetzt, um bestimmte Bereiche eines Druckerzeugnisses hervorzuheben. Dieses Verfahren nennt sich UV-Spotlackierung.

Prägung - Embossing

Ein Prägedruck ist die edelste Art ein Design zu unterstützen. Leicht drei­di­men­si­o­nal. Damit ist ein Logo / Schriftzug auch zu ertasten.

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